Was
in aller Welt ist „Stubenjazz"?
Die um den Trompeter Michael T. Otto
formierte Erste Deutsche Stubenjazz
Combo steht für eine Stilrichtung
des Jazz, die mit ungewöhnlicher
Instrumentierung traditionelles Liedgut
in ein originelles Jazzgewand aus
Klängen des 21. Jahrhunderts hüllt.
Die „Stube" – ein „warmer
Wohnraum" wird dabei zum Symbol
für die Kommunikation verschiedener
Klangräume und das Verschmelzen
epochaler musikalischer Grenzen.
Die
Erste Deutsche Stubenjazz Combo
kombiniert altbekanntes deutsches
Volksliedgut mit Klängen des 21.
Jahrhunderts. Da mag eine Posaune einer
brünftigen Kuh huldigen oder ein
Akkordeon jazzigen Läufen folgen, ein
Maitanz entstehen um die fast atonalen
Akkorde oder eine Nonne dem Kloster
abschwören. Da werden Zeitsprünge
vollführt und Klangräume verschoben.
Die sechs Musiker hauchen schon fast
vergessenen Melodien und Texten neues
Leben ein. Lust und Können, Fantasie
und Kreativität, Einfallsreichtum und
Dynamik prägen die Konzerte der Combo.
So
ungewöhnlich wie das Repertoire ist
auch die Besetzung des sechsköpfigen
Ensembles. Es ertönt die wundervoll
schnörkellose Stimme von Junia Vent,
mit leichtfüßigen Läufen am
Knopfgriffakkordeon begleitet von Harald
Oeler, dann sind da die mit leichter
Hand gezupften Basssaiten eines Heiner
Merk, die tiefgründigen Posaunentöne
von Uli Binetsch, Michael T. Ottos
satter Kuhlohorn-Klang; und schließlich
setzt Johannes Deffner mit der Gitarre
die passenden dynamischen Akzente.
Am
Freitag 13. Januar 2012 um 20:30 Uhr ist
die Erste Deutsche Stubenjazz Combo
im Biberacher Jazzkeller zu hören.
Besetzung:
Junia
Vent, Gesang
Michael
T. Otto, Kuhlohorn, Komposition und
Arrangement (Bandleader)
Uli
Binetsch, Posaune
Johannes
Deffner, Gitarre, Arrangement
Harald
Oeler, Akkordeon
Heiner
Merk, Kontrabass
www.stubenjazz.de
Eintritt
12 EUR / 9 EUR
Karten
und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de