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Thomas
Horstmann (g)
Martin
Wiedmann (g)
Matthias
Daneck (dr,perc)
Musik
in Schubladen einzuordnen
ist nicht das Anliegen der
Musiker. Sie
kreieren etwas, bringen Töne
in eine Ordnung mit mehr
oder weniger Einfluss von außen.
Ist eine gewisse
Informationsdichte erreicht,
wird das harmonisch,
melodisch, rhythmische
Geflecht komplex, so nennt
man es meistens Jazz;
zumindest wenn noch ein
guter Anteil Improvisation
zum Geschehen beiträgt.
Auf der letzten CD der
Musiker ist so eine Musik zu
hören.
Horstmann-Wiedmann-Daneck -
ein Trio in der ungewöhnlichen
Besetzung mit zwei Gitarren
und Schlagzeug, haben hier
eine eigene Klangwelt
entstehen lassen, in der die
Rollen ständig vertauscht
werden und das Schlagzeug
nicht zum Metronom
degradiert wird, sondern
einen wesentlichen Beitrag
zum musikalischen Geschehen
beiträgt.
Die Schublade für diese
Musik zu finden ist Sache
der Zuhörer und der Medien.
Oder gibt es keine
Schubladen?
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