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Gesang,
Cello, Akkordeon – Klezmer-Musik,
sonst nichts. Eine echte Entdeckung ist
das Ensemble DRAj, das am Freitag, dem
20 November 2009 um 20:30 Uhr im
Biberacher Jazzkeller gastiert.
Drei
deutsche Musiker halten auf ihre Weise
die Tradition der jiddischen Lieder
lebendig. Die Sängerin Manuela
Weichenrieder, der Cellist Ludger
Schmidt und Ralf Kaupenjohann am
Akkordeon bringen Erfahrungen aus
unterschiedlichen musikalischen Genres
in das Ensemble DRAj.
Nahezu alle Lieder haben einen
deutlichen Bezug zur Zeit des
Nationalsozialismus und zum Holocaust.
Das Programm entstand auf der Grundlage
der originalen Melodien und Texte
aus den Ghettos, die mit ihrer Mischung aus Lebensfreude und Melancholie
berühren.
Bei
ihren Arrangements versuchen die Künstler
– abseits von der üblichen
Klezmermusik – behutsam den Liedtexten
gerecht zu werden. Der Charakter eines
jeden Stückes wird dabei geprägt von
den authentischen Musikerfahrungen der
einzelnen Mitglieder. Diese liegen in
der Klassik, in der Moderne und im Jazz.
Der Name Ensemble DRAj ist
abgeleitet von der jiddischen
Schreibweise der Zahl drei.
Besetzung:
Ralf
Kaupenjohann (Akkordeon
Ludger
Schmidt (Violoncello)
Manuela
Weichenrieder (Gesang)
www.draj.de/
Karten
und Platzreservierungen gibt es unter
<kasse@jazzbiber.de>
Eintritt:
€ 12 / € 9
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