Jo
Bartmes fängt bei der Suche nach
Inspirationsquellen dort an, wo andere
Jazzer vielleicht aufhören: In der
jüngeren Vergangenheit. Der Bandleader
agiert als Komponist wie ein DJ, der die
besten Clubjazzideen der vergangenen
Dekaden remixt.
"Bartmes
reißt mit seinen Mitstreitern
genüsslich wie abenteuerlich
die Grenzzäune zwischen freiem
Ausdruck, Clubtauglichkeit und
Progressivität nieder."
schreibt die Frankfurter Rundschau,
und das Jazzpodium formuliert es
so: "Seine schnörkellosen,
vielschichtigen und eigenwilligen Ideen
heben sich wohltuend vom
Mainstreambrei ab."
Also
NuJazz? Drum & Bass? Progressive
Pop? Neo-Soul? Ganz egal, wie man seinen
Stil bezeichnet, diese Musik trifft
Herz, Hirn und Bein.
Mal zielt Fola
Dadas emotionsgeladener Gesang direkt in
Bauch und Herz, dann transportiert ein
Hammond-Solo von Bartmes den Geist der Doors
ins 21. Jahrhundert und eine gepfiffene
Melodie entführt in die italienische
Filmwelt der Sechziger. Unterlegt von
Frank Spaniols Bassklarinette, die über
weite Strecken mit Wah-Wah und Delay
Effekten zur geblasenen Rhythmusgitarre
umdefiniert wird, und getragen von den
treibenden Jazz-House-Indie-Break-Beats
von Sebastian Merk trifft sich alles im
jetztzeitigen Club, wo sich die
verschiedenen Spielarten aktueller
Groovemusik gegenseitig zum Tanzen
bringen, bis einem schwindlig wird. „You
have to live by your guts or you’re
going nuts", singt da Fola Dada
in einer wunderbaren Neo-Swing-Nummer.
Zu
hören ist die Band am Freitag, 20.
April 2012 um 20:30 Uhr im Jazzkeller in
der Bruno-Frey-Musikschule.
Besetzung:
Fola
Dada – vocals
Jo
Bartmes – organ, whistling, voc
Frank
Spaniol – bassclarinet, effects
Sebastian
Merk – drums
Karten-
& Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de
Internet:
www.bartmes.de